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Gesundheitswesen

Unsere Projekte

Entwicklung eines Referenzwerkzeugs zur Pflege von Krankenhaus-Fallpauschalen (DRGs) in Deutschland (.NET)

Kunde
Der Kunde ist ein weltweit tätiger Anbieter von Software und Beratung, die im Zusammenhang mit der Abrechnung von Leistungen im Krankenhaus stehen.

Projektbeschreibung
Die Abrechnung von Leistungen im Krankenhaus erfolgt zukünftig durch Fallpauschalen, sog. DRGs (Diagnosis Related Groups). Die Ermittlung einer Fallpauschale, also die Abbildung aller bei einem Patienten erstellten Diagnosen und Therapien auf eine Fallpauschale, ist ein komplexer mehrstufiger Prozess, der durch eine bestimmte Abfolge von Abfragen bestimmt ist.

Ziel des Projektes war es, ein Werkzeug zu erstellen, um Fallpauschalen eingeben, verwalten und pflegen zu können. Das Werkzeug erlaubt eine graphische Definition von Fallpauschalen mit den zugehörigen Abfragen und sorgt dabei für eine strikte Einhaltung der Regeln (Konsistenzprüfung), die die Fallpauschalen untereinander einhalten müssen. Mit Hilfe des Werkzeuges kann aus den Definitionen außerdem ein mehrere 1000 Seiten umfassendes Handbuch abgeleitet werden. Dieses Handbuch besitzt ein spezielles, zum Teil redundantes Format, in dem das Fallpauschalensystem aus verschiedenen Betrachtungswinkeln dargestellt wird.

Vorgehensmodell / Softwareentwicklungsprozess
Die Entwicklung des Werkzeugs erfolgte iterativ und inkrementell. Jede Iteration diente dem Kunden dabei u.a. für eine Präzisierung seiner Anforderungen. Entsprechende Rückmeldungen gingen in die nächste Iteration ein. Anforderungen wurden als Anwendungsfälle (Use-Cases) erfasst.

Softwarearchitektur und Implementierung
Es wurde eine 3-Schichten-Architektur eingesetzt. Alle fachlichen Regeln und Konsistenzprüfungen wurden in einem eigenen Business-Layer gekapselt. Die Datenhaltung in verschiedenen Datenformaten wurde durch einen Daten-Layer übernommen. Die Realisierung erfolgte in C# unter Zuhilfenahme folgender .Net-Komponenten

  • WinForms
  • ADO.Net
  • XML

Für die Auswertung der Abfragelogik, die zu den Fallpauschalen führt, wurden verschiedene Parser mit Hilfe des Parser-Generators AntLR erzeugt.

Werkzeuge
Entwicklungsumgebung: Visual Studio .NET
Parser-Generator: AntLR für C#

Unsere Aufgaben
Cortex Brainware GmbH war für sämtliche Aufgaben von der Unterstützung der Anforderungsanalyse über Architektur und Design bis hin zur Implementierung und dem Test zuständig.

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Entwicklung eines „DRG-Groupers“ (Java und .NET/C#)

Kunde
Der Kunde ist ein weltweit tätiger Anbieter von Software und Beratung, die im Zusammenhang mit der Abrechnung von Leistungen im Krankenhaus stehen.

Projektbeschreibung
Die Abrechnung von Leistungen im Krankenhaus erfolgt zukünftig durch Fallpauschalen, sog. DRGs (Diagnosis Related Groups).

Ziel des Projektes war die Erstellung eines sog. „DRG-Groupers“, d.h. einer Softwarekomponente, die aus den Behandlungsdaten, also den erfassten Diagnosen und Therapien eines Patienten im Krankenhaus die entsprechende Fallpauschale für die Abrechnung der Kosten mit den Krankenkassen berechnet.

Softwarearchitektur
Der DRG-Grouper besteht aus den eigentlichen DRG-Grouper-Funktionen und einem Laufzeitsystem, das verschiedene allgemeine Funktionen zur Verfügung stellt. Kernkomponente der entwickelten Software ist ein Generator, der eine textuelle Beschreibung der Fallpauschalen und deren Regeln liest und daraus die entsprechenden DRG-Grouper-Funktionen automatisch erzeugt. Der Vorteil dieser Architektur ist, dass durch den Generatoransatz sehr schnell und flexibel neue DRG-Grouper erzeugt werden können, was aufgrund der regelmäßig auftretenden Änderungen in der Definition der Fallpauschalen zwingend notwendig ist.

Design und Implementierung
Die Realisierung wurde in Java vorgenommen. Der Generator wurde mit Hilfe des Parser-Generators AntLR entworfen.

Werkzeuge
Entwicklungsumgebung: Eclipse
Parser-Generator: AntLR

Unsere Aufgaben
Cortex Brainware GmbH war für die gesamte Architektur, den Entwurf des Generators sowie für die Realisierung des Generators und die Realisierung von Teilen der Laufzeitumgebung zuständig.

Entwicklung einer „Medical Workbench“

Kunde
Der Kunde ist ein weltweit tätiger Anbieter von Software und Beratung, die im Zusammenhang mit der Abrechnung von Leistungen im Krankenhaus stehen.

Projektbeschreibung
Ziel des Projektes war die Entwicklung einer „Medical Workbench“, einer flexiblen, erweiterbaren Arbeitsumgebung, die es erlaubt, alle Aufgaben, die im Zusammenhang mit der Abrechung von Fallpauschalen, den sog. Diagnosis Related Groups (DRGs) im Krankenhaus stehen, zu erledigen.
Die Arbeitsumgebung soll eine Vielzahl von Einzelanwendungen ersetzen und damit dem Benutzer durch eine bessere Integration und einheitliche Bedienkonzepte Vorteile bringen. Für den Hersteller ergeben sich durch den einheitlichen Ansatz erhebliche Einsparungen an Entwicklungsaufwand, da ähnliche Aufgaben nicht mehr in verschiedene Produkte integriert werden müssen.

Vorgehensmodell / Softwareentwicklungsprozess
Das Produkt wurde iterativ entwickelt, wobei mit einem fachlichen Framework begonnen wurde, das später in weiteren Iterationen um viele fachliche sowie Oberflächenmodule erweitert wurde.

Softwarearchitektur
Kernpunkt der Architektur ist ein Framework, das auf Plug-ins basiert. Sie stellen fachliche Module dar, die über ein standardisiertes Protokoll untereinander kommunizieren. Mehrere Plug-ins können in mehreren Ebenen zu größeren Einheiten kombiniert und gemeinsam angesprochen werden.
Um eine möglichst einfache Installation beim Anwender zu ermöglichen, erkennt das Framework beim Starten selbständig, welche Module auf dem Rechner des Anwenders vorhanden sind. Die Nachinstallation von weiteren fachlichen Modulen bedeutet daher nur ein einfaches Kopieren in das Installationsverzeichnis der bereits vorhandenen Umgebung.
Die Architektur ist grundsätzlich für den Client/Server-Betrieb ausgelegt. Aufgrund des äußerst modularen Aufbaus kann sie aber auch sehr leicht so konfiguriert werden, dass Client und Server effizient auf demselben Rechner laufen bzw. eine monolithische Anwendung installiert wird.
Der Server stellt seine Funktionen über verschiedene Schnittstellen wie Java-RMI, XML-RPC, Web-Services oder verschiedene COM-Komponenten zur Verfügung.
Durch die klare Trennung in der Architektur zwischen Client- und Server-Funktionen ist es auch möglich, einen plattformunabhängigen Server in Java zu betreiben, der von einem .NET-Client aus bedient wird.

Design und Implementierung
Die Server-Komponenten wurden in Java realisiert, da sie auf verschiedenen Plattformen (Windows, Unix, etc.) lauffähig sein müssen. Passend zu den zum Teil sehr unterschiedlichen Anforderungen der Endanwender wurden verschiedene Clients sowohl in Java mit SWT (Standard Widget Toolkit) als auch in Delphi und .NET mit C# realisiert. Zur Kommunikation des Java-Servers mit einem .Net-Client wurden Web-Services verwendet.

Werkzeuge
Entwicklungsumgebungen: Eclipse, Visual Studio .NET, Delphi
WebService-Framework: Apache Axis

Unsere Aufgaben
Cortex Brainware GmbH war für Erstellung der erweiterbaren Architektur der Medical-Workbench sowie Teile der Implementierung verantwortlich.